Tonformat Dolby Atmos an Filmakademie Baden-Württemberg

Die Filmakademie Baden-Württemberg wird in diesem Sommer ein Dolby-Atmos-Soundsystem in ihrer hauseigenen Filmtonmischung installieren. Das neue Kinotonformat der amerikanischen Firma Dolby Laboratories Inc. erweitert das bekannte Dolby-Surround-Verfahren und soll eine präzise und dynamische Tonplatzierung innerhalb des Raumes zulassen.

Die Filmakademie Baden-Württemberg wird in diesem Sommer ein Dolby-Atmos-Soundsystem in ihrer hauseigenen Filmtonmischung installieren. Das neue Kinotonformat der amerikanischen Firma Dolby Laboratories Inc. erweitert das bekannte Dolby-Surround-Verfahren und soll eine präzise und dynamische Tonplatzierung innerhalb des Raumes zulassen.

 

Erste Kinofilme, die dieses Tonformat bereits nutzen, sind unter anderem „Der Hobbit 2“, „Star Trek 2“ und „Gravity“. Der Umbau der Filmtonmischung wird durch das Unternehmen Dolby unterstützt. Als erster studentischer Animationsfilm der Filmakademie wurde der Diplomfilm „The Rise and Fall of Globosome“ von Sascha Geadert im Dolby-Atmos-Tonformat gemischt. Federführend bei der Umsetzung war Nami Strack, eine Filmtonmeisterin und Absolventin der Filmakademie. Der 3D-Computer-Animationsfilm bot sich laut Filmakademie aufgrund seiner experimentellen Kameraeinstellungen und -fahrten optimal an, die Vorteile des neuen Tonformats zu nutzen. Die Dolby-Atmos-Premiere von „The Rise and Fall of Globosome“ ist im Kino Traumpalast in Backnang geplant, einem von bundesweit zehn Lichtspielhäusern, die das Dolby-Atmos-Format bereits anbieten. Darüber hinaus ist Gedderts Diplomfilm als Vorfilm für weitere Dolby-Atmos-Kinos im Gespräch. Auch die Firma Dolby selbst hat Interesse an einer In-house-Nutzung zu Demonstrationszwecken. „The Rise and Fall of Globosome“ erzählt die Evolution und den Niedergang einer Population von samenähnlichen Lebewesen aus einer globalen Perspektive. Der Film hinterfragt parabelhaft die Errungenschaften der menschlichen Entwicklung und was von den jeweiligen Erfolgen hochentwickelter Zeiten am Ende bleibt.

 

www.filmakademie.de  

 

Quelle/Bild: Filmakademie Baden-Württemberg