Tascam Interfaces

Mit dem UH-7000 hat Tascam sein neues Spitzenmodell unter den zweikanaligen USB-Audio-Interfaces vorgestellt, das sich an professionelle Nutzer, aber auch an Audiophile richtet. Unter der Bezeichnung US-1200 wurde zudem ein USB-Audio-Interface für den Rack-Einbau angekündigt.

Das UH-7000 wird laut Hersteller aus hochwertigen Bauteilen und Materialien gefertigt und stellt einem Computer zwei analoge Audio-Ein- und Ausgänge sowie einen digitalen AES/EBU-Anschluss zur Verfügung und kann auch als eigenständiger A/D-Wandler für das Monitoring oder die Aufnahme auf separate Recorder genutzt werden. Die verwendeten Mikrofonvorverstärker wurden eigens für dieses Modell entwickelt. Sie verringern angeblich den Einfluss von Impedanzfehlanpassungen und sorgen so für eine äußerst akkurate Reproduktion des Audiosignals in der Eingangsstufe. In Verbindung mit Burr-Brown-Wandlern und selektierten Komponenten wie Metallfilmwiderständen und Folienkondensatoren verspricht Tascam eine herausragende Klangqualität mit minimalem Rausch- und Verzerrungsniveau. Das UH-7000 bietet Abtastraten bis 192 kHz bei 24 Bit und soll die samplegenaue Taktsynchronisation bei der Aufnahme und Wiedergabe ermöglichen. Schaltbare 48-Volt-Phantomspeisung, ein integrierter, über den Computer bedienbarer Mixer mit Effekten, Pegelanzeigen und ein anpassbarer Line-Ausgangspegel sollen die Ausstattung vervollständigen. Das US-1200 stellt einem Windows- oder Macintosh-Computer vier symmetrische Mikrofoneingänge mit schaltbarer Phantomspeisung, zwei Instrumenten-/Line-Eingänge und zwei analoge Ausgangskanäle zur Verfügung. Über einen integrierten DSP-Mixer und Effekte, die über eine Anwendung auf dem Computer bedient werden, können Aufnahmen auch ohne zusätzliche DAW-Anwendung auf einem Computer erstellt werden. Ein Kopfhörerausgang mit Pegelregler ermöglicht das Abhören der Mischung direkt am Gerät. Das US-1200 verarbeitet Audiodaten mit Abtastraten bis 96 kHz bei 24 Bit Auflösung und tauscht sie über eine USB-2.0-Verbindung mit einem Windows- oder Macintosh-Computer aus.


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Quelle/Bild: TEAC