SPL auf der Musikmesse: DrumXchanger Beta, M/S-Master und RackPack 4

Das Software-Tool DrumXchanger ersetzt Schlagzeug-Sounds. Der M/S Master regelt die M/S-Aufteilung und das SPL-Modulrack RackPack soll es bald auch als kompakte Einheit für vier Module geben.

Das Software-Tool DrumXchanger ersetzt Schlagzeug-Sounds. Der M/S Master regelt die M/S-Aufteilung und das SPL-Modulrack RackPack soll es bald auch als kompakte Einheit für vier Module geben.

DrumXchanger Beta-Version zur Musikmesse

Der DrumXchanger nutzt die Technik des Transient Designers zur Erkennung von Drum-Hits. Alle Anschläge sollen somit unabhängig von der Dynamik präzise erkannt werden – sogar bis hin zu leisen Zwischenschlägen (Ghost Notes). Laut SPL erledigt der DrumXchanger diese Aufgabe in Echtzeit und fügt die Samples sogar phasengenau in das Originalsignal ein. Eine Ducking-Funktion soll es ermöglichen, das Ambiente des Originalsignals weitgehend zu erhalten und im nur die Schläge selbst im Pegel abzusenken. Teil der Grundausstattung sind drei Schlagzeug-Kits aus 24Bit/96kHz-Samples, die mit SPL-Vorverstärkern und -Prozessoren produziert wurden.

M/S Master

Zum Thema M/S-Mastering steuert SPL den M/S Master bei. Er ist für die Aufteilung einer Stereo-L/R-Mischung (X/Y) in ein Mitte-/Seiten-Signal (M/S) gedacht. Balance- und Level-Regler sollen dabei die M/S-Signalaufteilung und -positionierung sowie die Stereoweite beeinflussen, ein zuschaltbares Frequenzfilter für das Seitensignal den Bass- und Raumanteil. Als wesentliches Merkmal soll der M/S Master schaltbare Einschleifpunkte für externe Prozessoren aufweisen.

RackPack-Neuheiten: 4er-Moduleinheit und De-Esser

Um den Einstieg in ein SPL-Modulrack zu erleichtern, will SPL mit dem RackPack 4 einen kompakten, tragbaren Modulrahmen vorstellen, der bis zu vier RackPack-Module aufnehmen und mit Strom versorgen kann. Ein Tragegriff und robuste Gummifüße sind für den mobilen Einsatz gedacht, eigens gefertigte Halter für eine installation im 19-Zoll-Rack. Das neue Modul Dual-Band De-Esser erweitert nun den Anwendungsbereich des bekannten De-Essers auf zwei Bänder. High- und Low-Band sollen jeweils einzeln oder gemeinsam genutzt werden können und gezieltere Eingriffe ermöglichen. Eine automatische Eingangssignalregelung soll die Bearbeitung auch bei schwankendem Mikrofonabstand konstant halten, der Male-/Female-Schalter soll die Bearbeitung an männliche oder weibliche Stimmen anpassen.

Die Präsentation aller Neuheiten ist für die Musikmesse 2010 geplant.

www.spl.info