Softube veröffentlicht Plug-in-Version der Filterbox Mutronics Mutator

Der originale Mutronics Mutator ist eine Filterbox, die von Künstlern wie Daft Punk, Nine Inch Nails, Radiohead, Massive Attack, The Chemical Brothers oder Beck vor allen Dingen in den 90ern auf ihren Alben eingesetzt wurde. Jetzt veröffentlicht Softube in Zusammenarbeit mit Mutronics eine Plug-in-Version des Stereo-Filters, das laut Softube als Gebrauchtgerät heute teilweise mehr kostet als der damalige Neupreis.

Der originale Mutronics Mutator ist eine Filterbox, die von Künstlern wie Daft Punk, Nine Inch Nails, Radiohead, Massive Attack, The Chemical Brothers oder Beck vor allen Dingen in den 90ern auf ihren Alben eingesetzt wurde. Jetzt veröffentlicht Softube in Zusammenarbeit mit Mutronics eine Plug-in-Version des Stereo-Filters, das laut Softube als Gebrauchtgerät heute teilweise mehr kostet als der damalige Neupreis.

 

Im Prinzip ist der Mutator ein Stereo-Filter mit zusätzlichem Hüllkurvenverfolger, einem LFO und einem Sidechain für jeden der beiden Kanäle. Mit den elektronischen Filtern (VCF) können Sweep-Effekte für jede Klangquelle erzeugt werden. Der Mutator soll sich insbesondere für die Bearbeitung von Gitarre, elektronischen Klängen, Schlagzeug und Gesang eignen. Die originale Hardware-Version des Mutronics Mutator basiert auf einer Technologie für analoge Synthese, die bereits in den 60er-Jahren entwickelt wurde. Die Entwickler von Softube haben angeblich den Klang und die Funktionalität des Mutator bis ins letzte Detail umgesetzt. Das Ergebnis soll ein authentisch analoges Verhalten von Frequenzen, Verzerrung und Phase sein. Ein spannungsgesteuertes Filter für jeden Kanal kann wahlweise über ein externes Sidechain-Signal oder den internen Hüllkurvenverfolger kontrolliert werden. Der Hüllkurvenverfolger lässt sich entweder im Gate-Modus betreiben oder erzeugt eine Spannungsverlauf zur Filter-Steuerung. Die beiden LFOs bieten mit Dreieck, Rechteck und Sägezahn auf- beziehungsweise abwärts jeweils vier Wellenformen. Bei Bedarf können beide Stereo-Kanäle gekoppelt oder getrennt bearbeitet werden, ebenso ist die Breite des Stereobilds auf Wunsch veränderbar. Mit einem Mix-Regler kann der Original-Klang des Quellmaterials in beliebigem Verhältnis mit dem “mutierten” Signal gemischt werden. Es werden die Plug-in-Schnittstellen VST, VST3, RTAS, AAX Native und AU unterstützt.

 

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Quelle/Bild: Audiowerk