Schoeps mit digitalem Richtrohr

SCHOEPS stellt auf der prolight+sound 2010 (Halle 9.0, B32) das digitale Richtrohr SuperCMIT vor. Laut Herstellerangaben arbeitet das Mikrofon nach einem innovativen Prinzip, das eine neue Gattung von Richtmikrofonen definiert.

SCHOEPS stellt auf der prolight+sound 2010 (Halle 9.0, B32) das digitale Richtrohr SuperCMIT vor. Laut Herstellerangaben arbeitet das Mikrofon nach einem innovativen Prinzip, das eine neue Gattung von Richtmikrofonen definiert. Trotz geringerer Länge soll das SuperCMIT eine höhere Richtwirkung gegenüber konventionellen Richtrohren aufweisen und eine sehr gute Unterdrückung von Diffusschall bieten, ohne Kompromisse bei Klangfarbe oder Signal/Rauschabstand einzugehen.

Im SuperCMIT wird das gleiche Interferenzrohr wie im analogen CMIT5 verwendet. Darüber hinaus verfügt es jedoch über eine weitere Mikrofonkapsel. Die Signale dieser beiden Schallwandler werden in einem DSP (Digitaler Signalprozessor) von einem neuartigen, zum Patent angemeldeten Algorithmus der Schweizer Firma ILLUSONIC verarbeitet. Diskrete Schallquellen werden dabei von diffusem Schall getrennt. Dies ermöglicht es, Störsignale wie Straßenlärm, Blätterrauschen, Windgeräusche, Zuschauerlärm oder Raumhall deutlich zu unterdrücken. Außerdem entsteht eine Richtwirkung höherer Ordnung. Die Keule des Mikrofons wird hierdurch schmaler, jedoch nicht nur bei hohen, sondern auch bei tiefen bis mittleren Frequenzen!
Ein weiteres Feature ist der digitale Ausgang nach AES42 (AES3 mit digitaler Phantomspeisung) der zwei verwendbare Kanäle, für das DSP bearbeitete Signal des Super CMIT und für das Interferenzrohr bietet. Mit dem optional erhältlichen Speiseteil PSD 2U kann das SuperCMIT auch an digitalen Eingängen ohne Phantomspeisung (nach AES3-Standard) betrieben werden.

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