Sample Logic Cinematic Guitars Organic Atmospheres

Sample Logic präsentiert mit Cinematic Organic Atmopsheres eine auf Akustikgitarren basierende Sample-Library für atmosphärische Sounds und abgefahrene Klänge.

Akustikgitarre mal anders

Die Samples der Cinematic-Organic-Atmospheres-Library basieren auf Aufnahmen von einer Vielzahl verschiedener Gitarren – neben den bekannten Typen wie Nylonsaiten- und Westerngitarren wurden auch Baritone-Gitarren, Dobro-Gitarren, traditionelle asiatische Instrumente und viele andere aufgenommen. Verantwortlich für die Aufnahmen war der Komponist und Produzent Steve Ouimette. Cinematic Organic Atmospheres ist aber keine Library, mit der Akustikgitarren originalgetreu nachgeahmt werden sollen. Vielmehr wird der Sample-Content mit einer Große von 5 GB bis zu dem Punkt verfremdet, an dem man die Samples kaum noch als Akustikgitarren wahrnimmt. 

Ist Cinematic Organic Atmospheres einmal in Native Instruments' Kontakt oder den kostenlosen Kontakt Player geladen, eröffnet sich eine unerwartete, spannende Klang-Welt. Dort fühlen sich besonders Sound-Designer und Filmkomponisten wohl. Über die vier zentralen Soundcores können bis zu acht Sounds gleichzeitig übereinander gelegt und bearbeitet werden, was unglaubliche Flexibilität bietet, aber auch etwas Mühe bei der Sound-Erstellung kostet. Generell sind die Einstellungsmöglichkeiten des Instruments derartig groß, dass die Library etwas Einarbeitungszeit fordert. Gut, dass die Benutzeroberfläche ansprechend und übersichtlich gestaltet ist. Will man sofort loslegen, bietet die Library mehr als 850 Presets, deren Stil von fröhlich bis dunkel und mysteriös reicht. Und die ausgezeichnet klingen!

Fazit

Cinematic Organic Atmospheres ist vor allem für Sound-Designer und Filmkomponisten interessant. Die Sample-Library bietet effektreiche und interessante Klänge, mit denen sich im Handumdrehen Spannung und Atmosphäre erzeugen lassen. In Pop- oder Rocksongs sind die Sounds schwieriger zu integrieren. Hier können einzelne Stings oder Effekte die Kompositionen durchaus veredeln – übertreiben darf man dabei aber nicht, sonst droht Klangchaos.