Pro Tools 11

Avid zeigt auf der Musikmesse in Frankfurt mit Version 11 nach eigener Angabe eines der umfangreichsten Upgrades seiner DAW Pro Tools. Die Software verfügt über neue Audio- und Video-Engines, eine 64-Bit-Architektur, erweiterte Metering-Optionen und Workflow-Neuerungen. Darüber hinaus ist nun die direkte Zusammenarbeit mit Nutzern des Media Composer möglich.

Avid zeigt auf der Musikmesse in Frankfurt mit Version 11 nach eigener Angabe eines der umfangreichsten Upgrades seiner DAW Pro Tools. Die Software verfügt über neue Audio- und Video-Engines, eine 64-Bit-Architektur, erweiterte Metering-Optionen und Workflow-Neuerungen. Darüber hinaus ist nun die direkte Zusammenarbeit mit Nutzern des Media Composer möglich.  

Die neue Audio-Engine soll bei gleicher Hardware-Konfiguration die mehrfache Processing-Leistung bieten wie noch unter Pro Tools 10. Über die 64-Bit-Architektur ist eine höhere Anzahl von virtuellen Instrumenten gleichzeitig nutzbar. Ein Offline-Bounce-Feature schreibt Daten laut Herstellerangabe bis zu 150 Mal schneller auf die Festplatte als in Echtzeit. Der Input-Buffer dient dem Monitoring über Plug-ins mit niedrigen Latenzzeiten. Per dynamischer Verteilung der Processing-Ressourcen soll die Plug-in-Anzahl maximiert werden. Beim Metering sind nun Optionen wie Spitzenmessung, Mittelwert, VU oder PPM wählbar. Eine Gain-Reduction zeigt die Pegelreduktion für alle dynamischen Plug-ins auf jedem Kanal an. Die integrierte Video-Engine ist kompatibel zu verschiedenen HD-Videoformaten, darunter Avid DNxHD, nutzt die gleichen Engines wie beim Media Composer und unterstützt das Abspielen und Bearbeiten von Video-Files direkt in der Pro-Tools-Timeline. Dabei ist das Monitoring von DNxHD und Quicktime-Medien mit Avid Nitris DX, Avid Mojo DX und anderen Video-Interfaces möglich. Pro Tools 11 und Pro Tools HD 11 sollen im zweiten Quartal 2013 über den Avid Online-Shop sowie im Handel verfügbar sein.

www.avid.com

Quelle: Pressebox / Bild: Avid