NAMM 2015: Rupert Neve Designs mit neuem 500er-Rack und DI-Interface

Zur NAMM-Show zeigt Rupert Neve Designs zwei neue Produkte: das zum Lunchbox-500er-Format kompatible Racksystem R6 sowie das DI-Interface RNDI.

Zur NAMM-Show zeigt Rupert Neve Designs zwei neue Produkte: das zum Lunchbox-500er-Format kompatible Racksystem R6 sowie das DI-Interface RNDI.

 

Das R6 liefert laut Hersteller über mehr als die doppelte Stromstärke als es für ein Rack-Chassis mit sechs Slots nötig wäre, um die Stromschienen vor Ausfällen zu schützen, die bei unerwartet hoher Last auftreten können. Um problematische Module zu überwachen zeigt ein LED-Metering an, wie viel Strom genutzt wird. Auf der Rückseite stehen acht symmetrische Ein- und Ausgänge in Form von DB-25-, XLR- und Klinkenbuchsen zur Verfügung. Das Gehäuse ist aus Stahl gefertigt und ist über Bumper horizontal oder vertikal aufstellbar. Ein ausziehbarer Griff dient dem Transport. Um auch Module aufzunehmen, die leicht von der 500er-Spezifikation abweichen, verfügt das R6 über Schraubenlöcher mit variabler Position. Über Link-Jumper kann man die Kanäle 1-2, 3-4 oder 5-6 miteinander verbinden. Das ebenfalls neu vorgestellte RNDI-Interface soll Klangcharakter und Lebendigkeit von Instrumenten wie Gitarren oder Bässen – aber auch akustischen Instrumenten und Line-Quellen – unvermindert übermitteln und dient gleichzeitig der Symmetrierung sowie Isolation des Originalsignals. Die Technik basiert auf eigens entwickelten Übertragern und diskreten, vorgespannten Class-A-FET-Verstärkern. Für die Spannungsversorgung benötigt das RNDI eine Phantomspeisung am XLR-Anschluss, worüber eine Eingangsimpedanz von 2 Megaohm realisiert wird. Laut Hersteller reicht der Frequenzgang bis über 100 kHz. Neben dem Instrumenten-Modus kann das RNDI zudem im Speaker-Modus den Ausgang einer Endstufe mit bis zu 1000 Watt verarbeiten.

 

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Quelle/Bild: Rupert Neve Designs