Musikmesse 2015: MADI-Wandler A32 von Ferrofish verarbeitet bis zu 64 Kanäle

Nach dem Erscheinen des MADI-Wandlers A16 MK-II vor fünf Jahren will die Firma Ferrofish beim neuen A32 dem Wunsch von Nutzern nach mehr Kanälen Rechnung tragen. Jedoch wurden für den A32 auch die komplette A/D- und D/A-Sektion überarbeitet und weitere Features hinzugefügt.

Nach dem Erscheinen des MADI-Wandlers A16 MK-II vor fünf Jahren will die Firma Ferrofish beim neuen A32 dem Wunsch von Nutzern nach mehr Kanälen Rechnung tragen. Jedoch wurden für den A32 auch die komplette A/D- und D/A-Sektion überarbeitet und weitere Features hinzugefügt.

 

Bis zu 64 Kanäle können damit über ein Glasfaserpaar oder Coax-Kabel über eine Distanz von bis zu 2.000 m übertragen werden. Per MIDI-over-MADI ist eine Fernsteuerung des A32 über dasselbe MADI-Kabel möglich. Die Übertragung vom MADI-Eingang zum -Ausgang soll absolut latenzfrei erfolgen, sodass auch mehrere A32 verzögerungsfrei hintereinander geschaltet werden können. Neben MADI wird mit vier Schnittstellen auch ADAT unterstützt, auf Wunsch bei Verwendung aller 64 Kanäle auch ohne MADI. Zusätzlich kann ein ADAT-Kanal alternativ als S/PDIF- beziehungsweise AES/EBU-Schnittstelle verwendet werden. Der eingebaute Sample-Rate-Converter erlaubt dabei auch den Betrieb von Geräten, die sich nicht auf eine Wordclock synchronisieren lassen. Der Gain jedes Kanals kann separat in 0,5-dB-Schritten eingestellt werden. Die Standardpegel +4 dBu, +13 dBu und +20 dBu werden dabei analog umgeschaltet. Ein neues Visualisierungskonzept am A32 bietet vier Displays mit Pegelanzeigen für alle 64 analogen Kanäle sowie eine angeblich selbsterklärende Bedienung. Auf der Vorderseite ist ein Kopfhöreranschluss integriert, der auf Wunsch auch als Submix-Bus fungiert. Die analoge Schaltung des A32 wird auf der digitalen Seite durch einen Sharc-DSP ergänzt. Auf der Musikmesse in Frankfurt ist Ferrofish in Halle 5.1 an Stand C57 vertreten.

 

www.ferrofish.de 

 

Quelle/Bild: Ferrofish