Dangerous Compressor

Den neuen Compressor beschreibt die Firma Dangerous Music als schnörkellosen Dynamik-Prozessor mit makellosen technischen Werten, bei dem selbst der Sidechain-Signalweg audiophilen Ansprüchen genügen soll.

Den neuen Compressor beschreibt die Firma Dangerous Music als schnörkellosen Dynamik-Prozessor mit makellosen technischen Werten, bei dem selbst der Sidechain-Signalweg audiophilen Ansprüchen genügen soll.

 

Der Dual-Mono/Stereo-Prozessor eignet sich laut Hersteller sowohl für den Einsatz beim Mastering, als auch fürs Tracking und Mixing. Dabei geht es dem Verdichter in erster Linie um eine verfärbungsfreie Signalverarbeitung. Der „echte“ Dual-Stereo-Detector sowie der VCA liefern dafür angeblich ein optimales Regelverhalten und verzerrungsfreie Kompression auch bei einer Gain-Reduction von 20 dB. Ein automatisierter Peak-Limiter sowie eine Auto-Attack/Release-Funktion sollen zudem schnelle Endergebnisse ermöglichen. Der Sidechain-Pfad verfügt über ein internes Bass-Cut- und Sibilance-Boost-Filter und ermöglicht zudem den Anschluss externer EQs. Alle drei Features können parallel genutzt werden, um Zischlaute zu entschärfen, Bassanteile für die Kompressionssteuerung auszuschließen und dem Signal – durch zusätzliches Outboard getriggert – einen Feinschliff zu verleihen. Das Sidechain-Monitoring bietet zusätzlich die Möglichkeit, das Steuersignal nach Gehör auf die Kompressionsregelung anzupassen. Der Compressor bietet einen Dual-Mono- und Stereo-Modus, sieben fixe Ratio-Parameter und fließend verstellbare Gain-, Threshold-, Attack- und Release-Regler. Die Zugriffszeiten des VCA liegen zwischen einer und 100 Millisekunden, wobei man sich je nach Audiomaterial zusätzlich zwischen einer Hard- und Soft-Knee-Charakteristik entscheiden kann. Die Rückstellzeiten bieten eine Range von 500 bis 10 Millisekunden und für AB-Vergleiche ist ein echter Bypass verfügbar. Das Metering-Konzept mit optischem Feedback der hinterleuchteten Anzeigen bietet außerdem Kontrolle über die Gain-Reduction und ermöglicht durch Umschalten in den VU-Modus auch das Überwachen der Eingangs- und Ausgangspegel.


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Quelle/Bild: Masteringworks