Celemony veröffentlicht Melodyne 5

Die neue Version der Tonhöhenkorrektur-Software Melodyne soll besser, schneller und musikalischer sein. Zu den spannendsten Neuerungen gehört die Verbesserung des Algorithmus für die Gesangsintonation sowie eine neue Akkordspur.

Der verbesserte Algorithmus in Melodyne 5 erkennt nun unter anderem automatisch Geräuchanteile sowie Atemgeräusche. Diese werden getrennt vom Gesang verarbeitet. Der Klang soll natürlicher und weniger Editierarbeit nötig sein. Die Lautstärke-Balance zwischen Geräuschen und tonalen Anteilen lässt sich per Note einstellen, was zudem als De-Essing funktioniert .

Des Weiteren hat Entwickler Celemony die Gewichtung der Tonhöhenabweichungen verbessert, wodurch eine beinahe perfekte Gesangs-Performance auf Knopfdruck ermöglicht wird. Via Fade-Werkzeug und Makro kann die Lautstärke einer jeden Noten separat angepasst werden - und das sogar bei mehrstimmigem Audiomaterial.

Die gerasterte Akkordspur bietet eine automatisierte Akkorderkennung. Bearbeitungen von Aufnahmen und Samples sollen so erleichtert werden, auch ohne musiktheoretische Vorkenntnisse.

Melodyne 5 läuft als Standalone und unterstützt die Formate ARA, VST3, AU und AAX für Windows und Mac-OS.

Verfügbar ab: sofort

Preis (UVP): Kostenlos für Besitzer von Melodye Essential und für Melodyne-Käufe nach dem
                       1. März 2020.

                       (Upgrade von Melodyne Assistant/Editor/Studio): 49€ / 99€ / 149€

Weitere Infos: Celemony