11 Tipps, um den Workflow in der DAW zu optimieren

Wer kennt das nicht: Die Zeit drängt und die Deadline naht. Doch mit diesen 11 Tipps arbeitet ihr schneller und effizienter.

  1. Benennt die Spuren eures Projekts übersichtlich und eindeutig.
  2. Setzt Track-Ordner (in Logic Track Stacks) ein, um bei vielen Spuren die Übersicht zu behalten.
  3. Färbt für noch schnellere Zuordnung zusammengehörige Audio-Regionen entsprechend ein – Drums rot, Gitarren gelb usw.
  4. Reduziert eure Möglichkeiten: Limitiert die möglichen Spuren, verwendet so wenige Effekte wie möglich, setzt Effekte nicht zwingend auf jeder Spur ein. Eingeschränkte Möglichkeiten werden euch zu neuen Ideen verhelfen!
  5. Vertraut auch mal auf schnelle Entscheidungen! Speichert kreativ genutzte Effekte wie Delay oder Phaser unveränderlich. Exportiert VST-Instrumente als Audio-Files.
  6. So viele Spuren wie nötig, so wenige wie möglich: Sollte euer Projekt vor Spuren überquellen, könnt ihr verschiedene Busse auf Stereospuren rendern.
  7. Nutzt Shortcuts, bis ihr sie auswendig kennt und automatisch verwendet.
  8. Richtet euch Templates für den Projekt-Start ein.
  9. Ihr nutzt immer eine ähnliche Vocal-Chain oder eure Gitarren brauchen generell ein High-Pass-Filter? Speichert regelmäßige Einstellungen als Presets und Favoriten ab und benennt diese sorgfältig.
  10. Setzt Marker für verschiedene Songabschnitte und nutzt das Keyboard, um von Abschnitt zu Abschnitt zu springen.
  11. Stellt die Autosave-Funktion der DAW ein und nutzt sie für Backups.

 
Weitere Tipps für euren Workflow und euren Arbeitsplatz findet ihr in der Ausgabe 4/16 - Wir zeigen euch, wie Ergonomie im Studio zu schnelleren und besseren Ergebnissen und angenehmerer Arbeit verhelfen kann.