Rundgang durchs Studio

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Einleitung

Sich neu in ein technisches Gebiet einzuarbeiten, kann neben Nerven und Zeit auch Geld kosten, beispielsweise wenn man Geräte kauft, die einem gar nicht weiterhelfen. Oder wenn das Mikrofonsignal einfach nicht im Computer ankommen will. Oder wenn man zwar ein Signal auf dem Bildschirm sehen, aber nichts davon hören kann. Wir folgen einem gedachten Signal vom Anfang bis zum Ende der Kette und beschreiben die nötigen – und später noch die möglichen – Elemente.

Dabei muss aber eines von vornherein klar sein: Es ist schwierig bis unmöglich, allgemeine Produkttipps zu geben; zu unterschiedlich sind die Anforderungen und das Budget eines jeden einzelnen, als dass ein Artikel solches leisten könnte. In dieser Tabelle haben wir Beispiele für Produkte gesammelt, wir raten aber zum Probehören und Testen im Fachgeschäft eures Vertrauens. Die Entscheidung für oder gegen ein Produkt muss jeder selbst nach den eigenen Anforderungen und Erwartungen fällen.

Es ist auch nicht möglich, jede denkbare Studio-Situation einzubeziehen. Daher gehen wir von einer Basis aus – die allermeisten Alternativen sollten sich ohne große Mühe davon ableiten lassen. Und: Alle Empfehlungen sind Richtwerte. Wenn das Ergebnis stimmt, darf man durchaus auch mal ungewöhnliche Lösungen versuchen.

Eine generelle Anmerkung zur Preisklasse von Geräten: Für den Anfang, um einfach mal Musik aufzunehmen und ein bisschen zu Mischen, reichen Geräte der Einsteiger-Kategorie völlig aus. Wer dagegen vorhat, ernsthaft in die Recording-Welt einzusteigen, sollte sich die Anschaffung von hochwertigen Komponenten überlegen. Teures Equipment hat den Vorteil, dass es nicht ersetzt werden muss, wenn die eigenen Fähigkeiten gewachsen sind. Außerdem sollte die Kette in sich stimmig sein, denn der teuerste Vorverstärker bringt nichts, wenn das angeschlossene Mikrofon vom Grabbeltisch kommt.


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